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Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember nahmen die Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Kaufbeuren im Dezember am Briefmarathon von Amnesty International teil.

Zum Beispiel machten die Schülerinnen und Schüler auf den Fall zweier südafrikanischer Frauen Popi Qwabe und Bongeka Phungula aufmerksam. Sie träumten von einer Schauspielkarriere und besuchten gemeinsam die Schauspielschule in Durban. Eines Abends stiegen sie in ein Taxi und kamen nie an ihrem Ziel an. Nach einer langen verbitterten Suche ihrer Angehörigen wurden sie mit mehreren Schusswunden in der Brust, vermutlich vergewaltigt, am Straßenrand auf einer Mülldeponie gefunden. Die Ermittlungen wurden ohne Ergebnisse eingestellt, obwohl es zwei Männer gibt, die mit belastbaren Beweisen verdächtigt werden. Die Schülerinnen und Schüler ermittelten hier verschiedene Verstöße gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte auf das Schicksal der beiden Frauen am Informationsstand in der Aula aufmerksam und forderten den Polizeiminister der Republik Südafrika auf, die Morde gründlich, angemessen und unparteiisch zu untersuchen.

Ganz nach dem Motto:“ Jeder Brief zählt – einen Brief können sie ignorieren, Tausende von Briefen aber nicht!“ zeigte die Schülergruppe der Lehrerin und Organisatorin Miriam Brunold wie wichtig die Einhaltung der Menschenrechte ist und wie wir alle durch Protest- und Solidaritätsbriefe aktiv werden können.